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Shui

Shui

Das chinesische Schriftzeichen für das Wort Wasser besteht aus einer geschwungenen senkrechten Mittellinie, die einen Bach oder Fluss symbolisiert. Links und rechts daneben sind vier kurze Striche, die die Wirbel des strömenden Wassers darstellen.

Hausinstallation

Die Wasserzähleranlage

Der Wasserzählerhalter mit seinen beiden Absperrarmaturen ist Eigentum des ZVG Dieburg. Änderungen und Reparaturen dürfen nur von Mitarbeitern des Wasserwerkes durchgeführt werden.

Ohne Ihre Hilfe geht es jedoch nicht:

Nichts ist schlimmer, als dass sich ein Ventil im Notfall nicht schließen lässt, weil es sich „festgefressen“ hat. Wir bitten alle Hausbesitzer deshalb, die Absperrventile vor bzw. nach dem Wasserzähler zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit mindestens einmal jährlich zu betätigen. Am besten, Sie wählen einen festen Termin, zu dem Sie jedes Jahr die Ventile betätigen.

Wenn Sie bei dieser Funktionskontrolle einen technischen Defekt oder eine Undichtigkeit feststellen, rufen Sie uns bitte an. Unsere Mitarbeiter reparieren bzw. tauschen die defekte Armatur aus. Dieser Service inklusive Material ist kostenlos.

Der Rückflussverhinderer

Rückflussverhinderer sind Pflicht für alle Hausinstallationen und werden vom ZVG Dieburg direkt hinter der Wasseruhr als sogenanntes KFR-Ventil eingebaut.

Hinter dem komplizierten Namen KFR (Kombiniertes Freistromventil mit Rückflussverhinderer) verbirgt sich eine relativ einfache Armatur. Das Ventil erlaubt den Wasserzufluss nur in eine Richtung: vorwärts. Fließt Wasser aus der Kundenanlage zurück, schließt sich das Ventil selbsttätig und öffnet sich bei richtiger Durchflussrichtung ebenfalls wieder selbsttätig. So wird verhindert, dass bei möglichen Druckschwankungen Wasser aus der Kundenanlage in das öffentliche Netz zurückfließen kann.

Der Rückflussverhinderer ist Teil der Wasserzähleranlage und ebenfalls Eigentum des ZVG Dieburg. Änderungen und Reparaturen dürfen nur von Mitarbeitern des Wasserwerkes durchgeführt werden. Auch dieser Service ist inklusive Material kostenlos.

Materialien für Ihre Wasserrohre

Auf dem Weg zu den Entnahmestellen im Gebäude kommt das Trinkwasser mit verschiedenen Werkstoffen (Rohren, Armaturen, Dichtungen) in Berührung. Die Qualität des Trinkwassers darf dadurch jedoch nicht beeinträchtigt werden.

Die Trinkwasserverordnung schreibt deshalb vor, die Rohrleitungsmaterialien in der Hausinstallation nach der örtlichen Wasserbeschaffenheit auszuwählen.

Im Verbandsgebiet des ZVG Dieburg können folgende Werkstoffe ohne Einschränkungen für die Trinkwasserinstallation eingesetzt werden:

  • Kupfer

  • Edelstahl

  • Kunststoffe

  • Verbundwerkstoffe aus Kunststoff und Metall

Alle Werkstoffe müssen den einschlägigen DIN-Normen und DVGW Arbeitsblättern entsprechen und die Installation muss von einer Fachfirma durchgeführt werden.

Weitere Informationen finden Sie im Informationsblatt „twin – Werkstoffe in der Trinkwasserinstallation“ des DVGW.

Installateur schraubt an einem Waschbecken

Armaturen

Defekt, unansehnlich oder schlichtweg unmodern - ab und zu muss eine Armatur ausgetauscht werden. Lassen Sie sich jedoch bei der Auswahl einer neuen Armatur nicht nur von Ihrem Geschmack leiten: Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie auf Qualität mit Prüfsiegel achten, z.B. das DIN/DVGW-Prüfzeichen. Andere, nicht gekennzeichnete Produkte, können die Wasserqualität durch die Abgabe von Schwermetallen oder Geruchsstoffen entscheidend beeinträchtigen.

Grundsätzlich sollte für diese Arbeiten ein Installateur beauftragt werden.

Druckminderer und Feinfilter

Ein Druckminderer gilt heute als „Stand der Technik“ - der Einbau ist somit zu empfehlen. Bei einem Ruhedruck im Netz von über 5 bar sind Druckregler sogar vorgeschrieben.

Wenn Ihre Hausinstallation dem aktuellen Stand der Technik entspricht, passiert das ins Haus fließende Trinkwasser hinter dem Wasserzähler einen sogenannten Feinfilter. Diese Filter halten Sandkörnchen und Partikel zurück, die beispielsweise von Reparaturarbeiten am Rohrnetz stammen. Die Teilchen können sich sonst in der Installation ablagern, das Wasser eintrüben, oder die empfindlichen Dichtungen in den Armaturen beschädigen. Bei Neuanlagen aus metallischen Materialien wie Kupfer und Edelstahl sind Feinfilter nach DIN 1988 und EN 1717 deshalb vorgeschrieben.

Einige Hersteller bieten platzsparende Kombinationsgeräte an, die Feinfilter und Druckminderer in einer Einheit vereinen.

Weitere Informationen finden Sie im Informationsblatt „twin – Wasserbehandlung in Trinkwasserinstallationen (Teil 1) – mechanisch wirkende Filter und Ionenaustauscher“ des DVGW.

Zu Ihrer Sicherheit: Die regelmäßige Wartung der Wasserfilter

Wichtig ist, dass die Feinfilter regelmäßig gespült oder gewechselt werden, damit es nicht zum Druckabfall im Haus kommt, oder sich das Wasser rostig eintrübt.

Bei Feinfiltern gibt es grundsätzlich zwei Ausführungen: rückspülbare und nicht rückspülbare Filter.

Nicht rückspülbare Filter besitzen einen auswechselbaren Filtereinsatz, der alle 6 Monate aus hygienischen Gründen gewechselt werden sollte.

Rückspülbare Filter sind mindestens alle 6 Monate zu spülen, damit die Ablagerungen aus dem Filter entfernt werden. Beim Rückspülen werden die Filtereinsätze in umgekehrter Richtung durchflossen. Die Wartung kann von Ihnen nach kurzer Einweisung durch den Installateur problemlos selbst durchgeführt werden. Die im Filter zurückgehaltenen Partikel gelangen beim Spülvorgang über einen freien Auslauf in einen Eimer oder in einen Abfluss im Keller.

Vorsicht:
Der Ablauf des Filters darf allerdings nicht über einen Schlauch mit der Abwasserleitung dauerhaft verbunden werden, da sonst Keime aus dem Abwasser in das Trinkwasser gelangen können.

Am besten, Sie notieren sich fest zwei Termine (z. B. 1. Juni und 1. Dezember) für die Wartung des Wasserfilters in Ihrem Kalender.

Trink was - Trinkwasser aus dem Hahn

Das Umweltbundesamt bietet in einer Broschüre Informationen und Tipps für Mieter und Haus- und Wohnungsbesitzer an. Der Ratgeber informiert, welche Materialien beim Bau einer Trinkwasser-Installation verwendet werden dürfen. Sie erklärt auch, woran Sie selbst erkennen, aus welchen Materialien eine bereits eingebaute Installation besteht und inwiefern diese Materialien Risiken für die Gesundheit haben könnten. Die Broschüre können Sie hier herunterladen und kostenlos bestellen.