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Wäsche waschen

Wäsche waschen

Von 1960 bis heute stieg die jährliche Wäschemenge pro Person von 277 kg auf 503 kg. Der Wasserverbrauch veränderte sich dadurch nicht, da der Mehraufwand durch die technische Weiterentwicklung der Waschmaschinen wieder ausgeglichen wurde.

Use of the SEPA mark is under licence from the European Payments Council

 

SEPA – Single Euro Payments Area

SEPA ist der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum für Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen.

SEPA umfasst derzeit 32 Länder. Neben den 17 Euro-Staaten sind alle weiteren EU-Mitgliedstaaten beteiligt. Auch die Kreditinstitute in den drei Staaten des übrigen Europäischen Wirtschaftraumes (EWR) Island, Liechtenstein und Norwegen sowie zusätzlich Monaco und der Schweiz nutzen die neuen europäischen Zahlverfahren.1

Im SEPA-Raum werden europaweit standardisierte Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften) angeboten.2

Die neuen Zahlungsverkehrsstandards stehen für Überweisungen seit Januar 2008 und für Lastschriften seit November 2009 zur Verfügung. Die heutigen nationalen Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften in Euro werden (auf der gesetzlichen Grundlage der EU-Verordnung Nr. 260/2012 („SEPA-Migrationsverordnung“)) zum 1. Februar 2014 durch die SEPA-Zahlverfahren abgelöst.1

Was ist die IBAN?

International Bank Account Number (Internationale Bankkontonummer)

Die IBAN ist je nach Land unterschiedlich lang (in Deutschland hat sie immer 22 Stellen), vom Prinzip her aber immer gleich aufgebaut: Sie besteht aus einem internationalen Teil, der sich aus einem Länderkennzeichen und einer Prüfziffer zusammensetzt, und einem nationalen Teil, der individuelle Kontodetails enthält. In Deutschland sind das die Bankleitzahl und die Kontonummer.2

Wo finde ich die IBAN ?

Die IBAN Ihrer kontoführenden Bank oder Sparkasse können Sie Ihrem Kontoauszug bzw. vielfach der entsprechenden Bankkundenkarte (ehemals ec-Karte) oder dem Internet-Banking entnehmen.

Wenn Sie eine Rechnung begleichen möchten, dann können Sie die IBAN der Rechnung oder den Geschäftspapieren Ihres Geschäftspartners entnehmen. Sollten Sie die Angaben dort nicht finden, fragen Sie Ihren Geschäftspartner.1

Die SEPA-Überweisung

Die SEPA-Überweisung ist eine Weiterentwicklung der EU-Standardüberweisung. Mit ihr können sowohl inländische als auch grenzüberschreitende Zahlungen in Euro innerhalb der SEPA-Teilnehmerländer ohne Betragsgrenze vorgenommen werden. Statt der bislang in Deutschland verwendeten Kontonummer und Bankleitzahl kommen bei der SEPA-Überweisung die IBAN und der BIC zum Einsatz, um das Konto des Zahlungsempfängers eindeutig zu bestimmen. Der Namensabgleich seitens der empfangenden Bank ist nicht mehr vorgeschrieben (§ 675 r Abs. 1 BGB).3

Das SEPA-Basis-Lastschriftverfahren

Mit dem SEPA-Basis-Lastschriftverfahren kann ein Zahler über seinen Zahlungsdienstleister an den Zahlungsempfänger Zahlungen in Euro innerhalb des Gebiets des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums bewirken.

Für die Ausführung von Zahlungen mittels SEPA-Basislastschriften muss der Zahler vor dem ersten Zahlungsvorgang dem Zahlungsempfänger ein schriftliches SEPA-Lastschriftmandat erteilen.
Das SEPA-Basis-Lastschriftverfahren ist sowohl für wiederkehrende als auch für einmalige Lastschriften nutzbar. Der Zahler muss im Vorfeld eines Lastschrifteinzuges fristgemäß über das Vorhaben dieser Abbuchung informiert werden (Pre-Notification).

Mit dem Zahler ist ein Datum zu vereinbaren, zu dem das Konto mit der Forderung belastet wird (Fälligkeitstag).3

Das SEPA-Lastschriftmandat

Ein SEPA-Lastschriftmandat ist die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften. Ein Mandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister zur Einlösung der Zahlung.

Das SEPA-Lastschriftmandat verliert seine Gültigkeit nach 36 Monaten ohne Einzug bzw. durch Widerruf.2

Link zum Mandat

Die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID)

Hierbei handelt es sich um eine kontounabhängige und eindeutige Kennung, die EU-weit gültig ist und den Zahlungsempfänger als Lastschrift-Einreicher zusätzlich identifiziert.

Die Gläubiger-ID für Deutschland ist 18 Stellen lang.2

Unsere Gläubiger-ID: DE57ZVG00000094585

Die Mandatsreferenz

Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats (vgl. SEPA-Lastschriftmandat). Die Mandatsreferenz darf bis zu 35 alphanumerische Stellen lang sein und dient in Kombination mit der Gläubiger-ID der eindeutigen Identifizierung des dem Lastschrifteinzug zugrunde liegenden Mandats.2

Was ist unter einer Vorabinformation / Pre-Notification zu verstehen?

Rechtzeitig vor dem Einzug einer fälligen Forderung mittels SEPA-Lastschrift muss der Zahlungsempfänger dem Zahlungspflichtigen eine Vorabanzeige zukommen lassen, die so genannte Pre-Notification. Sie muss den Zeitpunkt der Belastung des Kontos des Zahlungspflichtigen und die Höhe des betreffenden Betrages mitteilen sowie die Bankverbindung des Zahlungspflichtigen enthalten.4

Was ändert sich?

Grundsätzlich ändern sich die Kontoinformationen von Kontonummer und Bankleitzahl auf IBAN und BIC.

Zudem ändert sich, dass künftig Einzugsermächtigungen (SEPA-Lastschriftmandate) nur noch in vorgegebener Form und mit Unterschrift gültig sind. Da das Mandat vom Zahlungsempfänger im Original aufbewahrt werden muss, sollte das unterschriebene Mandat nur noch auf dem Postweg eingereicht werden.

Außerdem schafft der Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg im Zuge der SEPA-Einführung, aufgrund der neuen Rechtslage, die Mietervereinbarung ab. Somit ist ein Einzug nur noch vom Konto des Eigentümers möglich.

Noch Fragen?

Telefon: 06073 603-70

E-Mail: wza@wasserwerk.com

 

1 Die Deutsche Kreditwirtschaft – Fragen zur Thematik „SEPA“ und „SEPA-Migration“ (Stand: 25. Februar 2013)

2 Deutsche Bundesbank – https://www.sepadeutschland.de

3 Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. – SEPA – Betriebstechnische Hinweise, Anforderungen und Fragestellungen (3. aktualisierte Auflage)

4 Deutsche Bundesbank – www.bundesbank.de